Wald im Baselbiet: Vorsicht aufgrund der anhaltenden Trockenheit

28.10.2026

Wie die Menschen im Baselbiet und damit auch in Duggingen hat der Wald unter der langanhaltenden Trockenheit gelitten. Die Folgen zeigen sich unter anderem in absterbenden Baumkronen und einzelnen Ästen, die abbrechen können. In den Massenmedien wurde bereits ausführlich über diese Situation berichtet. Dennoch möchten wir an dieser Stelle nochmals auf einige wichtige Punkte hinweisen:

•          Das Betreten des Waldes birgt immer gewisse Risiken. Ob beim Wandern, Biken oder Reiten – dies gilt nicht nur in der aktuellen Situation. Der Aufenthalt im Wald erfolgt grundsätzlich auf eigene Verantwortung.

•          Halten Sie sich möglichst auf den offiziellen Wegen sowie anden gewohnten Rast- und Grillplätzen auf.

•          Bleiben Sie aufmerksam. Achten Sie auf Ihre Umgebung und nehmen Sie mögliche Warnsignale, wie knackende Äste, bewusst wahr.

•          Verzichten Sie im Wald auf Kopfhörer. So können Sie nicht nur die Geräusche des Waldes geniessen, sondern auch mögliche Gefahren besser wahrnehmen.

Der Gemeinderat und die Verwaltung stehen in engem Kontakt mit der Bürgergemeinde als wichtigster Waldeigentümerin auf dem Gemeindegebiet sowie mit dem zuständigen Revierförster. Alle drei Beteiligten sind zum Schluss gekommen, vorläufig auf Absperrungen zu verzichten, da die aktuelle Sicherheitsbeurteilung solche Massnahmen nicht als notwendig erachtet.

Von Hinweisschildern, die auf das Betreten des Waldes auf eigenes Risiko aufmerksam machen, halten wir wenig. Die aktuelle Situation ist allgemein bekannt. Personen, die das Risiko anders einschätzen, lassen sich durch solche Schilder voraussichtlich kaum davon abhalten, den Wald zu betreten.

Der Gemeinderat, die Verwaltung, der Bürgerrat und das Forstrevier werden die Situation weiterhin aufmerksam beobachten. Wo es die Sicherheitslage erfordert, werden geeignete Massnahmen ergriffen. Dazu gehört insbesondere das Entfernen von Bäumen, die entlang von Strassen und Wegen sowie im Bereich von Grill- und Rastplätzen oder Ruhebänken eine Gefahr darstellen.

Flächige Massnahmen, insbesondereim Inneren des Waldes, liegen in der Verantwortung der jeweiligen Waldeigentümer. Diese planen und setzen die erforderlichen Arbeiten eigenständig um. Ziel ist es, die Sicherheit der Waldbesucherinnen und Waldbesucher zu gewährleisten und gleichzeitig die vielfältigen Funktionen des Waldes als grüne Lunge zu erhalten, damit er der Bevölkerung auch künftig möglichst uneingeschränkt zur Verfügung steht.

Die Gemeindeverwaltung.

 

‍