• Home
  • Aktuell
  • Verwaltung
  • Online-Schalter
  • Gewerbe
  • Bildung und Jugend
  • Politik
  • Soziales
  • Freizeit
  • Service
  • Portrait
    • Eckdaten
    • Virtueller Spaziergang
    • Sehenswürdigkeiten
    • Ortsgeschichte
    • Wappen
  • Notfall
  • Impressum
drucken | Impressum | Sitemap

Ortsgeschichte


Schloss Angenstein: Gilt als Wahrzeichen von Duggingen
1940 wird die mittelsteinzeitliche Halbhöhle unter dem Schloss Angenstein zugemauert. Bodenfunde erzählen von Besiedlung zu römischer Zeit. Urkundlich erstmals erwähnt, als um 1330 Jakob und Johannes von Hofstetten, Ritter, von der Basler Kirche Tuggingen zu Lehen empfangen. Als Lehensherren des Bischofs amten zudem die Herren von Bärenfels, von Angenstein und die Herren von Thierstein. Letztere, durch Einheirat in die Familie der Grafen von Saugern zu ansehnlichem Besitz zwischen dem Blauen und der Hohen Winde gekommen, erwerben auch Pfeffingen. Die Zugehörigkeit der Herrschaft Pfeffingen zum Bistum Basel wird auf eine Schenkung Kaiser Heinrichs II. zu Beginn des 11. Jahrhunderts zurückgeführt. Zur Herrschaft Pfeffingen gehörte auch das Dorf Duggingen. 1530 drängt die Stadt Basel, als Pfandherrin, die Dörfer der Herrschaft Pfeffingen zur Reformation. Bischof Christoph Blarer von Wartensee löst die Burgrechtsverträge und leitet 1582 die Gegenreformation ein. Während des Dreissigjährigen Kriegs schlägt 1637/38 der Oberbefehlshaber der schwedisch-französischen Armee sein Hauptquartier im Schloss Angenstein auf. Nebst dieser Kriegszeit bringt auch die Franzosenzeit 1793 bis 1815 der Gemeinde viel Not und Leid. 1815 durch Entscheid des Wiener Kongresses eidgenössisch und dem Kanton Bern zugeordnet. Duggingen bleibt aber weiterhin nach Pfeffingen pfarrgenössig, bis es 1845 eine eigenständige Pfarrei bilden kann. 1842 genehmigten die Kirchendirektionen von Bern und Baselland die Lostrennung der Gemeinden Grellingen und Duggingen von der Pfarrei Pfeffingen. Am 3. Mai 1845 bewilligte der bernische Grosse Rat den Duggingern den Status eines Vikariatspfarrei von Laufen mit eigenem Vikar. Bereits 1835 wird die heutige Pfarrkirche anstelle der alten, 1735 erbauten St.-Jost-Kapelle errichtet. Im 19. Jahrhundert nutzen eine Spinnerei die Wasserkraft der Birs für ihre Produktion. Die Wanduhrenfabrik Augenstein besass kein Birskrafterk, hingegen wurden die zwei Kleinkraftwerke der Spinnerei in Grellingen und Aesch/Augenstein auf Duggingen-Boden gebaut. Ende des 20. Jahrhunderts finden rund 200 Menschen in neuen Gewerbe- und Industrieunternehmen im Dorf Arbeitsplätze. Duggingen als gefragte Zuzügergemeinde beschliesst 1994 den Bau eines neuen Schulhauses. In Ausübung des vom Berner Volk erhaltenen Selbstbestimmungsrechts für den jurassischen Landesteil Übertritt in den Kanton Basel-Landschaft per 1. Januar 1994.