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Burg Bärenfels

Bärenfels (Skizze Reinhard Vögtlin, Duggingen)
Beschreibung

Die Burg Bärenfels, auch Aeschburg genannt, ist eine Burgruine, die in der Gemeinde Duggingen auf einem zerklüfteten Felssporn östlich des Hofes Ober-Aesch am Hang des Gempenplateaus liegt. Sie gliedert sich in die alte Burg (castrum antiquum), die mittlere Burg (castrum medium) und die neue Burg (castrum novum).

Der Bau der alten Burg reicht ins Jahr 1200 zurück und ist eine typische Rodungsburg. Sie war im 13. Jahrhundert der Sitz der Herren von Aesch, ein Geschlecht der Grafen von Thierstein. Im 14. Jahrhundert war die ganze Burganlage als Lehen des baslerischen Bischofes notiert. Nach dem Aussterben der Herren von Aesch gelangte die Burg an das alte Rittergeschlecht der Marcerel, welche mit den Herren von Frick eng verwandt waren. Im späten 14. Jahrhundert ging das ganze Lehen an die Herren von Bärenfels über.

Beim grossen Basler Erdbeben wurde die Burg zerstört und vermutlich weder ganz noch teilweise wieder aufgebaut. Im Laufe des 15. Jahrhunderts war die Burg jedenfalls verlassen und dem Zerfall preisgegeben.

Am Platz der alten Burg, auf dem äussersten Sporn des Felsgrates im Südosten, findet man wenige Mauerreste, aber dafür mehr Spuren von künstlichen Felsbearbeitungen. Besonders auffällig sind die ca. 40 in den Fels gehauenen Treppenstufen, welche hinauf zum höchsten Punkt der Anlage führen, wo Spuren eines Turmes zu erkennen sind.

Von der mittleren Burg sind auch nur noch Mauerreste erhalten. Hier befand sich ein mächtiger Wehrturm mit einer Grundfläche von 13 auf 13 Metern.

Die neue Burg im Nordwesten wies eine Mauerstärke von nur 1,5 Meter auf. Der Zugang mit der mehrfach abgewinkelten Zwingeranlage ist immer noch erkennbar. Der innere Ring misst 14 auf 24 Metern und man kann die Überreste einer kreisrunden Zisterne erkennen.


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