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Ortsgeschichte

 

weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Duggingen

Duggingen gehört wie Grellingen, Nenzlingen, Ettingen usw. zu den zahlreichen Ortschaften mit Insassennamen auf «ingen», die in frühalemannischer Zeit, d.h. im 6. Jahrhundert, als Sippensiedlungen gegründet worden sind. Das Namenelement «ingen» ist ein erstarrter Dativ Plural von «ing». Es bezeichnet die Zugehörigkeit von Personen zu einem Familienoberhaupt, einem Dienstherrn oder einem Hofgründer. Im Falle von Dunggingen lautet der zugrundeliegende altdeutsche Personenname Tuco oder Tukko. Als Grundform ist Tukingun oder Tuggingun anzusetzen.

Duggingen bedeutet demzufolge: Bei den Leuten des Tuco, Tukko am Ort der zur Sippe des Tuco, Tukko gehörenden Siedlern.

Die ersten schriftlichen Erwähnungen von Duggingen finden sich in einem 1289/90 angelegten Jahrzeitenbuch des Klosters St. Peter in Basel. Archäologische Funde belegen aber, dass die Gegend bereits von den Römern besiedelt war.

Duggingen gehörte zur Herrschaft von Pfeffingen und somit zum Bistum Basel. Die Zugehörigkeit der Herrschaft Pfeffingen zum Bistum Basel wird auf eine Schenkung Kaiser Heinrichs II. zu Beginn des 11. Jahrhunderts zurückgeführt.
Das Lehen hatten ab 1330 die Ritter Jakob und Johannes von Hofstetten, zusätzlich wurden Lehnsherren des Bischofs eingesetzt: die Herren von Bärenfels, von Angenstein und von Thierstein sowie vorübergehend Heinrich von Ostheim, ein Diener von Graf Heinrich von Thierstein. Bischof Christoph Blarer von Wartensee löste die Burgrechtsverträge und leitete 1582 die Gegenreformation ein. Während des dreissigjährigen Kriegs schlägt 1637/38 der Oberbefehlshaber der schwedisch-französischen Armee sein Hauptquartier im Schloss Angenstein auf.

Nebst dieser Kriegszeit bringt auch die Franzosenzeit 1793 bis 1815 der Gemeinde viel Not und Leid.

1815 wurde die Gemeinde durch Entscheid des Wiener Kongresses dem Kanton Bern zugeordnet.

Duggingen bleibt aber weiterhin nach Pfeffingen pfarrgenössig, bis es 1845 eine eigenständige Pfarrei bilden kann. 1842 genehmigten die Kirchendirektionen von Bern und Baselland die Lostrennung der Gemeinden Grellingen und Duggingen von der Pfarrei Pfeffingen.

Am 3. Mai 1845 bewilligte der bernische Grosse Rat den Duggingern den Status einer Vikariatspfarrei von Laufen mit eigenem Vikar. Bereits 1835 wurde die heutige Pfarrkirche anstelle der alten, 1735 erbauten St.-Jost-Kapelle, errichtet.

Im 19. Jahrhundert nutzt eine Spinnerei die Wasserkraft der Birs für ihre Produktion. Die Wanduhrenfabrik Angenstein besass kein Birskraftwerk, hingegen wurden die zwei Kleinkraftwerke der Spinnerei in Grellingen und Aesch/Angenstein auf Dugginger-Boden gebaut.

1994 erfolgte der Wechsel zum Kanton Basel-Landschaft im Rahmen des Laufentaler Vertrags.

Ende des 20. Jahrhunderts finden rund 200 Menschen in neuen Gewerbe- und Industrieunternehmen im Dorf Arbeitsplätze.


Wappen
Seit 1946 hat Duggingen ein offizielles Wappen. Es zeigt einen aufrechten schwarzen Bären mit roten Krallen, roter Zunge und rotem Mannszeichen auf einem roten Dreiberg, vor goldenem Grund.

Dies ist das Wappen der Herren von Bärenfels und wurde erstmals im Jahr 1305 offiziell erwähnt. Die Herren von Bärenfels waren während rund 500 Jahren die grössten bischöflichen Lehensherren im Gemeindebann von Duggingen. Ursprünglich Vögte in Brombach, verwalteten sie anfangs des 14. Jahrhunderts das Schultheissenamt in Klein-Basel. Durch Erbschaft erhielten sie u.a. die Burgen Bärenfels. Sie führten von da an den Titel von Bärenfels und das Siegel "en beren auf guldin Schild uf roten Bergen".


Burger-Geschlechter:
(noch im Dorf wohnhafte) Hofner, Ruetsch, Saladin, Zeugin

Einwohner (per 01.09.2018):
1570 Einwohner insgesamt (762 weiblich, 808 männlich),
312 ausländische Staatsbürger (128 weiblich, 184 männlich)
Schloss Angenstein: Gilt als Wahrzeichen von Duggingen

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